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Belgien- von Bredene nach Brügge

Bei schönstem Wetter ging es heut schon um 8 Uhr los, um dem Gent-Brügge-Oostende Kanal auf dem Stück von Bredene bis Brügge zu skaten. Einen schönen Parkplatz mit viel Schatten hatte ich durch Zufall am Tag zuvor schon entdeckt, passender Weise genau neben dem Zubringerradweg. Die Einfahrt zu dem Parkplatz besteht aus groben Pflaster, welches sich nicht sonderlich gut überqueren läßt. Danach geht es aber erst einmal auf Asphalt los und man verläßt den Ort Bredene.
Das folgende Stück Straße ist hier und da auch nicht mehr im besten Zustand, läßt sich aber noch ganz gut befahren, hier kommt leichtes Crossfeeling auf Zwinkernd. Da es sich um eine normale Straße handelt, ist mit geringem Autoverkehr zu rechnen.
Da Belgien über das sogenannte Knotennetz bezüglich der Radwege verfügt, ist es ratsam sich im Vorfeld entsprechendes Kartenmaterial zu besorgen, sonst kommt man nicht unbedingt weit.
Mein erstes Richtungsschild zum entsprechendem Knotenpunkt war auch schnell erreicht, wobei dieser nicht in meiner Karte verzeichnet war- das können die Belgier also auch Lächelnd.
 
Wenig später war der entsprechende Knotenpunkt dann erreicht …
… und der nächste, der auch in meiner Karte stand, war ausgeschildert.
Der nächste Knotenpunkt war etwas detailierter ausgeschildert. Hier darf man sich allerdings nicht irritieren lassen, denn der Radweg nach Brügge geht auf der N9 entlang, zwar auf einem extra markiertem Streifen, aber der Verkehr donnert mit 90 km/h an einem vorbei und man hat keine Absicherung in Form einer Leitplanke o.ä.!
Also die N9 queren und in Richtung Oudenburg fahren,
… nach wenigen Metern biegt der Radweg links ab und man überquert diese Brücke.
Danach hat man erst einmal Idylle pur, allerdings auf einem recht schmalem Weg.
Am Knotenpunkt 27 ist dann nach ca. 5,6 km der Gent-Brügge-Oostende Kanal erreicht. Bis Brügge sind es laut Beschilderung noch 17,6 km.
Hier muss man sich nun entschieden, ob man auf der Nordseite weiterfahren will, oder über die Brücke auf die Südseite wechseln möchte. Ich bleibe auf der Nordseite.
Leider geht es hier nach wenigen Metern für lange Zeit nur auf Betonplatten weiter. Hier tut man gut daran, die Gummipuffer, die glücklicherweise einen festen Platz im Rucksack haben,  auf die Stockspitzen zu stecken. Dies erleichteret das Vorankommen erheblich, denn die Stockspitzen finden wenig Halt auf den Betonplatten. Alternativ muss man halt ohne Stockeinsatz fahren, auf die Distanz aber auch keine tolle Option.
Hin und wieder sind einige kurze Abschnitte nicht mehr in gutem Zustand, hier sucht man sich wenn möglich, den besten Weg.
 
Da der nächste Ort naht, wechselt der Belag von zwischenzeitlich Asphalt auf das typische grobe Pflaster. Man kommt drüber, aber Spaß macht es nicht. Da das Stück nicht weit ist, kann man auch kurz mal von den Rollen steigen.
Etwas später folgt noch einmal eine solche Ortsquerung. Dann geht es aber gut rollend auf Asphalt weiter bis sich Brügge ankündigt.
Nach ca. 3 km ist man in der Stadt. Der Radweg wird hier mittig geführt.
Wenig später kann man an dieser Brücke, der Scheepsdalebrug, den Kanal queren ...
… was noch einen Moment gedauert hat, da gerade ein Lastkahn durch wollte und die Brücke somit gehoben wurde. Witzigerweise waren die Ampeln für Fußgänger und Radfahrer die ganze Zeit auf Grün Unentschlossen.
 
Auf der anderen Seite angekommen, gehts dann auf den Rückweg, noch einmal unter der schönen, historischen Brücke hindurch.
Hier kann man nach links abbiegen und erreicht nach ca. 2,2 km das Zentrum von Brügge. Die Stadt sollte man sich aber gesondert und in Ruhe anschauen, es lohnt sich wirklich.
Nun noch ein paar Impressionen vom Rückweg. Dieser ist ansich schöner zu befahren, da er überwiegend aus Asphalt besteht und nur über wenige kurze Abschnitte mit Betonplatten versehen ist, die noch dazu in einem guten Zustand sind. Ein weiterer Vorteil dieser Seite des Kanals ist, sie verfügt über mehr Schatten.
   
   
Am Knotenpunkt 42 wechselt man wieder auf die andere Seite des Kanals …
… und kurz vor Bredene gab es noch eine von sehr wenigen Rast- bzw. Sitzmöglichkeiten dieser Tour, Zeit für ein obligatorisches Bild Zwinkernd.
Trotz leichtem Gegenwind auf dem Rückweg, den ich als sehr angenehm empfand, war es eine sehr schöne Tour. Die Herausforderung bestand hier mehr aus der Streckenbeschaffenheit wie dem Streckenprofil. Für unter der Woche und dann vormittags, ist die Strecke sehr zu empfehlen. Mit Renn- und Freizeitradlern, ebenso wie mit dem ein oder anderem Auto oder LKW (auch auf dem Kanalweg) muss man rechnen. Auf der Südseite (dem Rückweg) ist der Weg etwas schmaler, dennoch ist genügend Platz.
 
Hier die Strecke bei GPSies.