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Niederlande - Oosterschelde

In meinem Radatlas, der Region Flandern in Belgien, war auch noch ein Stück der Region Zeeland in den Niederlanden verzeichnet. Dort bin ich auf den Radweg der über die Oosterschelde führt gestoßen. Dieser hat mich sehr neugierig gemacht hat, also auf in die Niederlande!
 
Los geht’s kurz hinter Volckerdorp, dort ist ein großzügiger Parkplatz ausgeschildert, der sehr schön angelegt ist und auch über genügend Schatten verfügt, ebenso über mehrere Rastmöglichkeiten und er ist sogar kostenfrei.
Vom Parkplatz fährt man erst einmal das Stück, welches man mit dem Auto gekommen ist zurück und biegt an der Kreuzung dann nach rechts ab. Hat man die nächste Kreuzung erreicht sieht man die Brücke der A58, die über den Kanal führt. Hier biegt man ebenfalls rechts ab und …
… folgt erst einmal der Straße.
Nach einem kurzem Stück kommt eine Schranke mit Ampel, …
… diese gilt aber nur für Autos etc., da man hier in den Schleusenbreich einfährt, was quasi Betriebsgelände ist. Radfahrer und Fußgänger dürfen aber ungehindert durch, man wird aber per Video überwacht.
Am Ende des Nordvorhafens wird der Weg etwas schmaler, danach hat er wieder normale Breite.
 
Ein Blick auf die rechte Seite, dem Markiezaatsmeer, wo statt Windkrafträdern die Strommasten im Wasser stehen.
Der Blick in den Nordvorhafen …
 
… und dann geht’s an der Oosterschelde entlang.
Gar nicht lang, dann naht schon das erste Viehtor bzw. –gitter, …
 
… wobei der Radstand der XRS genau gepasst hat, sie haben immer genau zwischen den Stäben Halt gefunden.
Nun kann man in Ruhe den Ausblick am Deich und auf die Oosterschelde genießen. Hin und wieder liegen zwar ein paar größere Steine mit ca. 3-4 cm Durchmesser, der Deichbefestigung auf dem Weg, aber es sind wirklich nur wenige. Ebenfalls ist der Weg hier und da etwas uneben, läßt sich aber gut befahren.
Weiter ging es vorbei an einem Schwarm Gänsen und ein paar Schafen, die hier und da ordentlich ihre Hinterlassenschaften auf dem Weg verteilt hatten.
 
Auf der Karte sieht der Weg zwar recht gerade aus, aber er macht doch immer mal einen kleinen Schlenker, damit es nicht so langweilig wird Lächelnd.
 
Dann ist schon das Leuchtfeuer an der Einfahrt in das Zoommeer zu sehen. Hier hat man noch dazu eine schöne Rastmöglichkeit.
 
Nun folgt man dem Radweg entlang des Zoommeeres. Bei ca. Kliometer 10 wird der Asphalt ziemlich rau und die Straße ist auch so nicht mehr in einem sehr gutem Zustand. Sie ist teilweise sehr brüchig und stellenweise bescheiden geflickt, man kann aber mehr oder weniger um die ganz groben Stellen einen Bogen fahren.
Nach ca. 4,5 km kommt man an dieser Schranke vorbei.
Hier kann (muss) man sich entscheiden, ob man geradeaus auf dem Damm der das Zoommeer von der Binnenschelde trennt, weiterfahren möchte, oder den meiner Meinung nach schöneren Weg entlang der Binnenschelde bis Bergen op Zoom nehmen will.
 
Am Ortseingang befindet sich eine nette Rastmöglichkeit mit mehreren Bänken und einem kleinem „Strand“. Ein nettes Plätzchen um zu verweilen.
   
Nach einer kleinen Stärkung ging es dann auf den Rückweg. Der Wind blies wie auf dem Hinweg ebenfalls leicht, diesmal halt von vorne rechts, aber das war sehr angenehm, denn die 30° C waren fast erreicht, so hatte man wenigstens immer eine leichte Kühlung.
Ich fand die Strecke sehr schön, hatte sie mir zwar noch etwas anders vorgestellt, aber ich wurde nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil! Der Weg hat sich definitiv gelohnt.
 
Hier die Strecke bei GPSies.