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Kuppenrhönradweg

Meine heutige Tour führte mich in die Rhön, genauer gesagt in die Kuppenrhön. Bei wieder einmal herrlichstem Wetter und 14° C startete ich in Friedewald, am höchsten Punkt der Tour.
   
Nach 2,3 km die es fast nur bergab ging, wechselte für 300 m der Belag von Asphalt auf Betonplatten. Diese verfügten über Querrillen, so dass sie gut befahrbar waren und die Stockspitzen somit einen guten Halt fanden.
Weiter ging es dann wieder auf Asphalt durch herrlich wechselnde Landschaft.
   
 
Dann kam die erste längere Ortsdurchfahrung in Schlenklengsfeld, wo man sehr gut auf dem gepflasterten Gehweg fahren kann.
Weiter geht es nach Ransbach, hier muss man erst einmal ein Stück auf der Landstrasse fahren bis man den Radweg wieder erreicht.
In Ransbach selbst muss man aufpassen, da hier die Beschilderung für den Kuppenrhönradweg fehlt, es geht geradeaus weiter. Am Ortsende ist die Beschilderung wieder vorhanden und wenig später folgt ein schöner Blick auf den mächtigen Monte Kali.
Bis Ausbach schlängelt sich die Strecke durch die Landschaft…
 
…und wenig später hat man noch einmal einen grandiosen Blick auf den Monte Kali.
Jetzt geht es erst einmal hinauf, gut das es fast windstill war. Lächelnd
   
Ein Blick zurück auf ein paar Kuppen der Rhön.
Hinter Ausbach fehlt leider die Beschilderung des Kuppenrhönradweges, will man diesem folgen biegt man links auf die K10 ab, nach Gethsemane und folgt ihr bis Lautenhausen. Ich bin noch eine kleine Schleife über den R7, der über Heimboldshausen führt gefahren. Allerdings weist die L3172 im letzten Abschnitt vor Heimboldshausen einen sehr groben Asphalt auf. Da es hier bergab geht, lieber mal die Bremsen benutzen, denn es holpert schon recht ordentlich.
Der Radweg verläuft dann erst einmal parallel zur B62 durch den Ort. Der gefplasterte Radweg läßt sich sehr gut befahren.
Kurz nach dem Ortsende geht er separat und auf Asphalt weiter, allerdings folgen nun mehrere Anstiege. Zeit mal eine Pause zu machen…
…bevor es weiter die Kuppe hinauf geht.
   
In Lautenhausen traf ich wieder auf den Kuppenrhönradweg. Leider war dieser kurz nach dem Ort gesperrt, so dass eine Umleitung gefahren werden musste. Leider fehlte die weitere Beschilderung, aber nach der Überquerung der B62 sah man schon das Industriegebiet von Friedewald. Irgendwann war man wieder auf dem ursprünglichem Weg mit Beschilderung. Nun folgte sogar ein kurzes Stück Cross. Hier und da wies der Weg gröbere und teilweise ausgewaschene Stellen auf, aber er ließ sich überwiegend gut befahren.
Danach ging es wieder auf Asphalt weiter, immer dem Horizont entgegen. Lächelnd
Nun folgte noch die Ortsdurchfahrung, die über einen längeren Abschnitt gepflastert war, um zum Ausgangspunkt zurück zu gelangen. Das Stück ließ sich aber sehr gut befahren und die Beschilderung war ebenfalls sehr gut.
Mein Fazit: eine sehr schöne und abwechslungsreiche Tour. Das Stück über den R7 kann man fahren, muss man aber nicht. Die Variante über den R7 ist ca. 4 km länger und sicher auch anspruchsvoller vom Profil her, wie der reine Kuppenrhönradweg.
Bei anfänglichen 14° C und späteren 21°C war das Wetter top!
 
Hier die Strecke bei GPSies und weitere Informationen zum Kuppenrhönradweg.