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Elberadweg von Hitzacker bis Dömitz

Meine heutige Tour führte mich nach Hitzacker an die Elbe. Von dort ging es linkselbisch gen Osten bis Dömitz. Gestartet bin ich schon um kurz nach 8 Uhr, vom Parkplatz des archäologischen Museums. Man kann auch etwas weiter auf dem großen Parkplatz des Elbeufers parken und ist dort auch gleich auf dem Elberadweg, nur war ein Großteil des Platzes für den heute stattfindenden Flauschmarkt reserviert, daher die Alternative des Museumsparkplatzes.
Der Regen des gestrigen Tages hielt sich noch sehr im Boden, allerdings war so der sandige Untergrund recht gut befahrbar.
 
Nach dem Parkplatz quert man die K36, biegt nach rechts ab und fährt der K36 für ca. 340m den separaten Radweg über die Jeetzel entlang, bis man wenig später auf den Elberadweg trifft. Hier quert man wieder die K36 und folgt ihr parallel auf dem Radweg. Dieser besteht im ersten Abschnitt aus Betonplatten, wechselt dann aber auf Asphalt über.
  
Kurz vor Wussegel verläuft der Radweg für ca. 800m auf der K36.
 
Gleich hinter Wussegel geht’s auf dem Damm weiter, mal auf Asphalt, mal auf Pflaster.
    
Hinter Strachauer Rad geht es dann auf Sandboden und wenig später auf schmalem Pfad für ca. 1 km durch das kleine Wäldchen.
  
Die Schafe waren auch schon fleißig mit der Dammpflege beschäftigt, …
 
… Jasebeck war schnell erreicht …
 
… und der Elbe kam man nun sehr nah.
    
Der Weg wechselte immer mal wieder zwischen Betonplatten, Asphalt und Pflaster. Das Pflaster ließ sich gut befahren, man kann aber auch auf den Betonplattenweg neben dem Damm wechseln, da der Weg auf dem Damm teilweise recht schmal ist.
 
Nach gut 20 km war Dömitz schon erreicht. Hier fährt man erst unter der Brücke hindurch, um sie dann entlang der B191 zu befahren.
 
In der Mitte hat man eine schöne Aussicht, auch wenn das Wetter sie ein wenig trübt.
    
Nach der Brücke ist der Elberadweg nicht mehr allein, denn der Radweg „Grünes Band“ gesellt sich ihm und man erfährt im wahrsten Sinn deutsche Geschichte.
 
Natürlich verrichtet hier das ostdeutsche Ampelmännchen seinen Dienst. Bis hier ist man für ca. 2 km der B191 gefolgt.
 
Pünktlich zum Rückweg setzte nun leichter Nieselregen ein.
Nach der Überquerung der B191 fährt man parallel der B195, …
 
… wo man nach ca. 2 km nach links auf den Crossweg in den Wald abbiegt. Dank der Rücklaufsperren in den Crossrollern, ließen sich die an sich nicht mehr skatebaren Abschnitte, sehr gut in der klassischen Technik  befahren. Unter dem teilweise sehr weichen Waldboden, kommt immer mal wieder kleines Pflaster der ursprünglichen Wegbefestigung hervor.
    
Nach ca. 1 km hat man es geschafft und man hat die Dorfrepublik Rüterberg erreicht. Deutsche Geschichte pur!
    
 
Kurz nach Rüterberg folgt noch einmal für ca. 1 km ein Sand- Waldweg, der gut befahrbar war.
  
Danach geht es auf immer wieder mal wechselndem Untergrund, aus Betonplatten, Pflaster und Asphalt weiter.
    
Der Nieselregen wechselte sich genauso regelmäßig, mit leichtem Regen ab. Relativ schnell war Bitter erreicht. Der Fährmann holte mich zügig ab und mit einem sehr netten Plausch ging es rüber nach Hitzacker.
  
Drüben angekommen kommt man noch einmal für ca. 250m in den Genuss eines entweder grob gepflasterten Weges, oder man nimmt wie viele Radler das auch schon getan haben, das Grün daneben. Danach geht es ca. 150 m auf Asphalt bis zur Hochwasserschutzanlage weiter. Hier habe ich den Eberadweg verlassen und bin links abgebogen, entlang der Hochwasserschutzanlage, auf der Prinz-Claus-Promenade bis zum Elbeuferparkplatz. Dieser Weg ist sehr zu empfehlen, da er komplett skatebar (Plattenweg) ist. Folgt man dem Elberadweg, trifft man auf sehr schmale Bürgersteige und auf der Straße hat man mit recht groben Pflaster zu tun- alles nicht toll befahrbar.
Trotz des nicht gerade berauschenden Wetters, war es eine sehr schöne Tour, die sehr viel Abwechslung zu bieten hatte und mir wirklich sehr gut gefallen hat.
Ein paar wenige Radler ließen sich ebenfalls nicht vom Wetter abschrecken.

Sitzgelegenheiten sind an der Strecke ausreichend vorhanden, Unterstellmöglichkeiten leider nicht, zumindest nicht direkt an der Strecke. Der überwiegende Teil der Wegbefestigung besteht aus Betonplatten, sie lassen sich aber gut befahren, Gummipads sollte man dabei haben. Wer mit Festferslern unterwegs ist, wird wohl das ein oder andere Mal abschnallen müssen. Der Sandboden wird sich im trockenen Zustand eher schlecht als recht befahren lassen, gerade dann, wenn er durch Radfahrer „weich“ gefahren wurde.

Hier die Strecke bei GPSies und weitere Informationen zum Elberadweg.