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SauerlandRadring

Bei besten Wetterbedingungen ging es ganz spontan ins Sauerland, um den SauerlandRadring zu fahren. Kurz nach 8 Uhr startete meine Tour bei noch recht frischen 6°C, dafür schon mit Sonne satt, in Finnentrop am Lennepark.
Am alten Stellwerk gibt eine Infotafel Auskunft über vergangene Zeiten, bevor es dann per Brücke über die Lenne geht.
 
Wenige Meter nach der Brücke wechselt der Belag von Asphalt auf Verbundpflaster. Bis zur nächsten Brücke in ca. 1,4 km bleibt das Pflaster einem treu, lässt sich aber sehr gut befahren.
 

Ab der Brücke geht es zwischen Lenne und den Bahngleisen entlang.

In Lehnhausen geht es nahe des Sportplatzes für ca. 240 m auf einem wassergebundenem Weg weiter.

Nach Querung der B236 beim Wasserschloss in Lehnhausen, kommt der erste langgezogene und steilere Anstieg mit 8% Steigung. Im Anschluss muss man leider für ca. 1,2 km auf der L737 fahren. Danach geht es auf separatem Weg weiter, mal richtig in der Natur, mal direkt neben der L737.

 

In Fretter besteht der erste Abschnitt der Ortsdurchfahrung aus gepflastertem Untergrund.

Beim Gasthof zur Post biegt man rechts ab und folgt wieder der L737. Der Bürgersteig ist gut befahrbar. Am Ortsende folgt man noch ein kurzes Stück der L737 Richtung Schnödelt, wo man wenig später nach links hinter Ruhrmanns Teich abbiegt und kurz darauf alte Relikte aus vergangenen Zeiten und ein schöner Ausblick auf einen warten.

   
   

Dann ist er schon erreicht, der 689 Meter lange Kückelheimer Tunnel, auch Fledermaustunnel genannt, dem Höhepunkt des SauerlandRadringes, der im Vorfeld immer mal wieder mit Kilometerangaben auf sich aufmerksam macht.

   

Hinter Kückelheim kommt eine kurvige steilere Abfahrt, …

 

… an deren Ende man die K20 quert und man im Anschluss den Blick schweifen lassen und die Landschaft genießen kann.

   
Durch Eslohe fährt man auf der L519, am Kreisel geht es links auf einem separaten Weg entlang der B55 weiter.
Nach ca. 1 km ist auch dieser Anstieg geschafft, Danach geht es bergab bis Bremke, wo man auf dem rot markierten Radweg weiter der B55 folgt und ziemlich am Ende des Ortes nach rechts abbiegen darf, ...
 

… und wieder in schöner Natur unterwegs ist.

   
 

Nach ca. 48km liegt Schmallenberg vor einem …

 

… wo man, bevor es in den Ort hinunter geht, rechts dem Radweg folgt und so Schmallenberg ganz entspannt durchfährt.

Die Sonne hat das Thermometer mittlerweile auf 24°C ansteigen lassen, da leichter Wind ging, war es sehr angenehm.

Kurz nach Schmallenberg hat man die Wahl, entweder der B236 zu folgen, oder den Waldweg Richtung Fleckenberg zu nehmen. Ich entschied mich für den ca. 1,8 km langen Crossweg. Da mit Schmallenberg auch der höchste Punkt der Tour erreicht war, ging es jetzt erst einmal bergab.

   

Kurz vor Fleckenberg ging es wieder auf Asphalt weiter.

Im Ort folgt man kurz der B236 und biegt dann nach rechts Richtung Jagdhaus ab. Kurz hinter der Brücke, bevor es richtig den Berg hochgeht, biegt man wieder rechts ab und hat wenig später das schöne Lennetal vor sich. Hier wechselt der Belag immer mal zwischen Naturboden und Asphalt.

   
   
Von Lenne bis Störmecke muss man leider für ca. 2,7 km der B236 folgen. Glücklicherweise hat man im ersten Abschnitt einen schmalen Bürgersteig und später, wo es einsehbarer ist, einen Radstreifen zur Verfügung. Dort zu fahren war trotzdem nicht angenehm.
 

Danach folgt wieder ein sehr schöner Abschnitt, …

   

… wo es auch mal etwas steiler hinunter geht …

   

… und der Belag immer mal wieder zwischen Asphalt und Verbundpflaster wechselt.

   
 

Schnell war Altenhundem erreicht.

   

In Lennestadt-Meggen war die Straße in keinem sehr guten Zustand mehr und glich eher einem Flickenteppich.

Nun ging es noch gemütlich an der Lenne entlang, …

… und dann kam DER Anstieg. Zwar unschwer zu erkennen, wurde man per Schild extra noch einmal drauf aufmerksam gemacht. Rückblickend von oben dann noch imposanter. Sehr kurz, aber seeehr steil!

 

Oben angekommen ging es für wenige hundert Meter auf einem Waldweg weiter. Wo es hoch geht, geht es bekanntlich ja auch wieder herunter, dies war auch hier der Fall. Also Vorsicht!

 

Wieder im Tal angekommen, darf man sich an einer Skulpturengruppe erfreuen.

   

Nachdem die Ortsdurchfahrung von Grevenbrück geschafft war, ging es noch einmal auf einem richtig schönem Crossweg entlang.

   

Hinter Borghausen muss man für ca. 250 m auf der L880 fahren. Am Kreisel verläuft der Radweg dann neben der B236 auf separatem Weg bis Bamenohl.

In Bamenohl kommt noch einmal ein schöner Abschnitt bis Finnentrop …

 

… wo mit Erreichen der Wasserfontäne im Lennepark, die Tour auch beendet ist.

Die Strecke war sehr schön und abwechslungsreich und bei DEM Wetter war es einfach nur schön, diese Tour zu fahren!
Die Beschilderung der Strecke war durchweg sehr gut und die Crossabschnitte ließen sich alle gut befahren. Allerdings sind gerade im Lennetal immer mal wieder Stücke dabei, die sich bei vorausgehender Nässe sicher nicht mehr gut befahren lassen.
Der Tunnel ist wegen der Fledermäuse in den Wintermonaten gesperrt, aber es gibt eine Umleitung.
Hier die Strecke bei GPSies und weitere Informationen zum SauerlandRadring.

 

 

Nur wer aufsteht, kann loslaufen, nur wer losläuft kann ankommen
und nur wer ankommt, spürt, wie toll es ist Ziele zu erreichen.
Live your passion!