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Saarschleife

  Saarschleifen-Runde klassik
Bei bestem Wetter ging es heute auf eine Tour, auf die ich mich schon lange gefreut habe. Die Anreise war diesmal etwas weiter, es ging ins Saarland, nach Dreisbach, an die Saarschleife. Ein schattiger Parkplatz war schnell gefunden und schon konnte es losgehen. Die ersten ca. 1,8 km bis Dreisbach fährt man auf Asphalt, auf der wenig befahrenen Straße, wo man immer mal wieder einen schönen Blick auf die Saar hat.
 
Durch Dreisbach selbst,  geht es auf dem gepflasterten Gehweg, der sich sehr gut befahren lässt.
Am Ortsende geht es direkt neben der Straße auf einem separaten Radweg weiter, bis man nach ca. 1 km, links dem Radweg direkt an das Saarufer folgt.
In dem Bereich der Schiffsanlegestelle hat man wieder Verbundsteinpflaster unter den Rädern, danach geht es auf Betonplatten weiter. Beides lässt sich sehr gut befahren.
Nach ca. 1,2 km muss man für ca. 500 m auf der L175 ausweichen, um über die Brücke auf die andere Seite zu gelangen. Nach weiteren ca. 250 m durch Besseringen ist man wieder direkt an der Saar, die man kurz hinter Besseringen noch einmal per Brücke quert.
 
Nach gut 11,3 km ist der Yachthafen von Merzig schon erreicht. Ab hier gesellte sich ein Radfahrer aus der Gegend zu mir und wir fuhren gemeinsam weiter. Nebenbei führten wir noch eine sehr angenehme Unterhaltung.
Auf der Höhe von Saarfels verläuft der Radweg für ca. 600 m auf breiter Spur neben der L170. Nach der Unterführung der Autobahnbrücke ist ein wenig Vorsicht geboten, hier ist auf wenigen Metern grobes Pflaster mit sehr breiten Fugen verlegt.
Bis zur Staustufe von Rehlingen sind es jetzt noch ca. 3,3 km. Hier war mein Wendepunkt erreicht, denn ich hatte mir ja noch etwas Schönes für den Schluss aufgehoben. Der Radfahrer drehte auch hier um und begleitete mich bis Besseringen, wo sein Ziel erreicht war.
   
Je näher ich Dreisbach kam, umso mehr stieg die Freude auf das kommende Stück in mir auf.
 
Am Tag zuvor konnte ich von oben während meiner Wanderung, schon immer mal einen Blick auf das werfen, was nun folgte. Kurz nach dem Parkplatz hinter der Fähre Welles, geht der Weg als reiner  Crossweg bis kurz vor die Staustufe in Mettlar weiter.
Und da ist sie, die Saarschleife, die sich hier herrlich vor einem ausbreitet!
 
Da in dieser Gegend sehr viel roter Buntsandstein vorkommt, ist auch der Weg rötlich.
Es folgen immer wieder schöne Ausblicke …
 
… und nach ca. 3,2 km endet der Crossweg. Bis zur Staustufe sind es jetzt noch gute 600 m. Von hier hat man einen schönen Blick auf das alte Fabrikgebäude von Villeroy&Boch, wo u.a. auch das Keramikmuseum untergebracht ist.
Es war eine tolle Tour, die einen sehr schönen Crossweg enthielt, der hier und da zwar etwas gröber ausfiel, sich aber alles in allem sehr gut skaten ließ. Der überwiegende Teil des Saarradweges besteht aus Betonplatten, die ebenfalls hier und da mal eine etwas gröbere Struktur haben und wo auch mal die ein oder andere Anstoßkante einen kleinen Höhenversatz hat, was aber kein Hindernis darstellt. Das Einzige, was mich ein wenig gestört hat, ist das man gerade Richtung Rehling, den Autoverkehr der Autobahn und der gegenüberliegenden Bundesstraße fast immer im Ohr hat. Dafür entschädigt einen aber die Landschaft.
 
Hier die Strecke bei GPSies und weitere Informationen zum Saarschleifenland.

 

Nur wer aufsteht, kann loslaufen, nur wer losläuft kann ankommen
und nur wer ankommt, spürt, wie toll es ist Ziele zu erreichen.
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