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Oder-Neiße-Radweg von Forst bis Guben

Bei herrlichstem Wetter führte die heutige Tour entlang der deutsch-polnischen Grenze, auf dem Oder-Neiße-Radweg. Da es wieder sehr warm werden sollte, ging es kurz nach 7 Uhr los. Startpunkt war der Parkplatz am Rosengarten bzw. des Schwimmbades von Forst. Hier ist man gleich auf dem Radweg und kann sich dann entscheiden, auf dem gepflasterten Fußweg zu fahren, oder doch lieber die Straße zu nehmen. Ich entschied mich für die Straße, da um diese Uhrzeit kaum ein Auto unterwegs war. Nach ca. 700 m fährt man auf den Damm auf, wo ein Grenzpfosten signalisiert, dass der deutsche Boden hier endet.
Nun geht es quasi an Forst vorbei, man hat hier sogar die Wahl, weiter auf dem Damm zu fahren, oder einem der Wege zu folgen, die auf den Radweg direkt neben dem Fluss führen. Hier kommt man dann gleich an mehreren Relikten des Krieges vorbei. Wenn man bedenkt, dass diese Brücken schon vor über 70 Jahren gesprengt worden sind, vermitteln sie den dennoch den Eindruck, die Sprengung läge erst 10- 15 Jahre zurück.
 
Kurz nach den zerstörten Brücken muss man wieder auf dem Damm fahren und kann die Aussicht genießen.
 
Auf dem weiteren Weg kommt man noch an weiteren gesprengten Brücken vorbei, ….
… wobei die Landschaft dann doch sehenswerter ist.
   
Bei ca. Kilometer 16,5 ist der Asphalt auf ca. 10 m sehr aufgebrochen und stark wellig, sprich unfahrbar, sodass man wie alle anderen auch, auf den Grünstreifen ausweichen muss. Dafür hat man aber nun für die kommenden ca. 4 km nur Schatten, was bei den schon herrschenden Temperaturen sehr angenehm war. Man fährt sogar ein Stück auf einer ehemaligen Bahntrasse.
Am Ortseingang von Groß Gastrose verläuft der Radweg für ca. 150 m auf der Straße, die grob gepflastert ist, sich dennoch sehr gut befahren lässt. Im Anschluss fährt man wieder auf den Damm auf und hat hier für ca. 180 m Asphalt. Danach geht es bis zum Ende des Ortes für ca. 250 m auf einem mit Verbundstein gepflasterten Fuß-Radweg weiter.
Im Anschluss kann man wieder jede Menge Landschaft genießen.
   
Ein kurzer Hinweis im Rande, der Damm weist auf der gesamten Strecke von Forst bis Guben viele Querrisse in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen, die über die gesamte Wegbreite verlaufen, auf. Sie lassen sich aber gut überfahren, auch wenn sie manchmal etwas größer ausfallen. Die Natur hat sie meist schon gut ausgefüllt.
Kurz nach dem Ortseingang von Guben habe ich mir ein schattiges Plätzchen gesucht und gefunden, um eine kleine Pause zu machen, bevor es dann wieder nach Forst zurückging.
Die Tour hat mir sehr gut gefallen, denn so direkt an der Grenze entlang zu fahren, das hatte schon was. Die Landschaft und auch die Strecke boten gleichermaßen Abwechslung. Leider ist die Strecke nicht ganz so breit gebaut, so muss man sich immer mal etwas schmal machen und sich im Doppelstockschub vorwärts schieben, bis die Radfahrer vorbei sind.
Hier die Strecke bei GPSies und weitere Informationen zum Oder-Neiße-Radweg.
 

 

 

Nur wer aufsteht, kann loslaufen, nur wer losläuft kann ankommen
und nur wer ankommt, spürt, wie toll es ist Ziele zu erreichen.
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